Gestufte Heranführung an Alltagsbelastungen
Schrittweise zurück in einen selbst bestimmten Alltag
Was bedeutet die gestufte Heranführung an Alltagsbelastungen?
Belastende oder vermiedene Situationen werden schrittweise und therapeutisch begleitet wieder in den Alltag integriert. Ziel ist es, Vermeidungsverhalten abzubauen und neue Sicherheitserfahrungen zu ermöglichen.
Für wen ist dieses Vorgehen geeignet?
Besonders relevant ist es beispielsweise bei Angststörungen und Phobien, Zwangsstörungen, Depressionen mit ausgeprägtem Rückzug sowie – nach individueller Prüfung und ausreichender Stabilisierung – bei Belastungs- und traumabezogenen Beschwerden.
Wie läuft die Heranführung ab?
Belastende Situationen werden gemeinsam analysiert und nach Schwierigkeit abgestuft. Anschließend erfolgt eine schrittweise Annäherung. Die Erfahrungen werden therapeutisch reflektiert und in den Alltag übertragen.
Wie kann es für Sie weitergehen?
Unsere Therapieangebote sind Teil eines individuell abgestimmten tagesklinischen Behandlungsplans. Informieren Sie sich über Aufnahme und Kosten oder sprechen Sie direkt mit uns.
Exposition in sensu und in vivo
Gedankliche und reale Konfrontation mit belastenden Situationen zur Reduktion von Angst und Vermeidung.
Aufbau von Expositionshierarchien
Strukturierte Abstufung von Belastungssituationen zur systematischen Annäherung.
Verhaltensaktivierung
Gezielte Steigerung von Aktivitäten zur Überwindung von Rückzug und Passivität.
Generalisierung in den Alltag
Übertragung der Therapieerfahrungen auf reale Lebenssituationen zur langfristigen Stabilisierung.

