Psychosomatische und Somatoforme Störungen

Erfahren Sie, was hinter körperlichen Beschwerden ohne klare organische Ursache steckt und wie sie sich auf alle Lebensbereiche auswirken können.

Psychosomatische und Somatoforme Störungen

Psyche und Körper – ein enger Zusammenhang

Wenn psychische Belastungen sich in körperlichen Beschwerden äußern, spricht man von Somatisierung. Das Spektrum reicht von funktionellen Störungen wie Reizdarm oder Herzstolpern ohne organische Ursache über psychosomatische Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Asthma bis hin zur somatischen Belastungsstörung, bei der nicht die Ursache, sondern die übermäßige Beschäftigung mit den Symptomen im Vordergrund steht. Gemeinsam ist allen Formen: Die Beschwerden sind real – und professionelle Unterstützung kann helfen, den Zusammenhang zwischen Psyche und Körper zu verstehen und neue Wege zu finden.

In unserer Praxis behandeln wir das gesamte Spektrum somatischer Belastungen. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir einen individuellen Therapieplan, der Körper und Psyche gleichermaßen einbezieht – damit Sie Ihre Beschwerden verstehen, bewältigen und Ihren Alltag zurückgewinnen können.

Behandlung von somatischen Beschwerden

Bei der Behandlung somatischer Beschwerden geht es nicht nur darum, die akuten Symptome zu lindern. Ebenso zielt sie darauf ab, die erzielten Fortschritte langfristig zu stabilisieren (Erhaltungstherapie) sowie Rückfällen vorzubeugen (Prophylaxe).

In der Therapie erarbeiten wir gemeinsam, welche individuellen Denkmuster und Verhaltensweisen Ihre Beschwerden und Gesundheitssorgen aufrechterhalten und verstärken. Ein zentraler Baustein ist der Aufbau eines neuen Umgangs mit körperlichen Empfindungen – verbunden mit der schrittweisen Reduktion von Schonverhalten, Selbstbeobachtung und Rückversicherung. So lernen Sie, körperliche Signale realistisch einzuordnen, ohne in Katastrophendenken zu verfallen.

Ebenso wichtig ist die Stärkung des Vertrauens in den eigenen Körper sowie die Rückgewinnung von Aktivitäten und sozialen Kontakten, die durch die Beschwerden eingeschränkt wurden. Die Veränderung der Denk- und Verhaltensmuster wird durch gezielte Übungen erreicht. Diese erlernen Sie unter Anleitung Ihres Therapeuten und führen sie anschließend auch eigenständig im Alltag durch. In den Sitzungen werden die Erfahrungen gemeinsam besprochen und aufgearbeitet.

In unserer Praxis behandeln wir das gesamte Spektrum somatischer Belastungen. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir einen individuellen Therapieplan, der Körper und Psyche gleichermaßen einbezieht – damit Sie Ihre Beschwerden verstehen, bewältigen und Ihren Alltag zurückgewinnen können.

  • Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) – Erkennen und Verändern von katastrophisierenden Gedanken über körperliche Symptome und schrittweiser Abbau von Schon- und Rückversicherungsverhalten
  • Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (MBSR) – Bewusstes Wahrnehmen körperlicher Empfindungen ohne automatische Angstbewertung
  • Acceptance and Commitment Therapy (ACT) – Akzeptanz körperlicher Beschwerden und Ausrichtung des Handelns an persönlichen Werten statt an der Symptomkontrolle
  • Psychodynamische Therapie – Aufarbeitung unbewusster Konflikte und emotionaler Belastungen, die sich in körperlichen Symptomen ausdrücken
  • Biofeedback – Sichtbarmachung körperlicher Stressreaktionen und Erlernen gezielter Selbstregulation
  • Psychoedukation – Vermittlung eines biopsychosozialen Krankheitsverständnisses als Grundlage für einen neuen Umgang mit Beschwerden
  • Gruppentherapie – Austausch mit Betroffenen und gemeinsames Erlernen von Bewältigungsstrategien
  • Porträt einer lächelnden Frau mit kurzen Haaren, Brille und weißer Bluse vor weißem Hintergrund.
    Dr. Ewa Jonkisz
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    Stilisierter Baum mit vielen Blättern und feinem Stamm, skizzenhaft dargestellt.