Einbezug von Angehörigen

Gemeinsam Ressourcen nutzen und Veränderung gestalten

Was bedeutet der Einbezug von Angehörigen?

Wichtige Bezugspersonen können – mit Zustimmung der Patientin oder des Patienten und wenn es therapeutisch sinnvoll ist – in einzelne Teile der Behandlung einbezogen werden. Ziel ist es, Verständnis, Kommunikation und hilfreiche Unterstützung im Alltag zu fördern.

Wann kann das sinnvoll sein?

Angehörigengespräche können beispielsweise bei Depressionen, Angststörungen, Essstörungen, Belastungsstörungen oder im Rahmen einer individuellen Begleitung bei Autismus im Erwachsenenalter hilfreich sein.

Wie läuft der Einbezug ab?

Gemeinsam wird geklärt, wer einbezogen werden soll und welche Ziele das Gespräch verfolgt. Im Mittelpunkt stehen häufig Information, Kommunikation, Grenzen und konkrete Möglichkeiten einer unterstützenden Begleitung.

Wie kann es für Sie weitergehen?

Unsere Therapieangebote sind Teil eines individuell abgestimmten tagesklinischen Behandlungsplans. Informieren Sie sich über Aufnahme und Kosten oder sprechen Sie direkt mit uns.

Psychoedukation für Angehörige

Vermittlung von Wissen über das Störungsbild, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten zur Förderung von Verständnis und Sicherheit im Umgang.

Systemische Einbeziehung

Betrachtet die Erkrankung im Kontext von Beziehungen und Interaktionsmustern und arbeitet an funktionalen Veränderungen im System.

Kommunikationstraining

Fördert einen konstruktiven Austausch, reduziert Konflikte und stärkt gegenseitiges Verständnis.

Ressourcenaktivierung im sozialen Umfeld

Nutzt vorhandene Unterstützungssysteme gezielt zur Stabilisierung und Rückfallprophylaxe.

Stilisierter Baum mit vielen Blättern und feinem Stamm, skizzenhaft dargestellt.